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Truppenverpflegung und Verwundetenversorgung


Die Verpflegung und Versorgung von vielen Soldaten auf dem Weg zur Front und die medizinische Betreuung von Verwundeten waren große logistische Aufgaben. Die Soldaten mussten mit Essen und Trinken versorgt werden. Auch die Möglichkeit des Waschens und des Aufsuchens der Latrinen musste gegeben sein. Für die von der Front heimkehrenden Verwundeten war eine weitere medizinische Versorgung sicherzustellen. In Gütersloh wurde dazu neben einer schon vorhandenen Militärbaracke an der Ladestraße des Güterbahnhofs noch eine weitere große hölzerne Baracke aufgestellt und zur Verpflegung durchreisender oder ankommender Soldaten genutzt. Die Betreuung der verwundeten Soldaten fand nicht nur in Militärlazaretten sondern auch in zivilen Krankenhäusern statt, in denen Lazarettabteilungen eingerichtet wurden. Hier kümmerten sich Ärzte, Krankenschwestern und gerade in einer evangelisch geprägten Stadt wie Gütersloh auch Diakonissen um die uniformierten Patienten. Zusätzliche Männer und Frauen waren als freiwillige Helfer und Helferinnen, dann oft unter dem Zeichen des Roten Kreuzes, an besonderen Brennpunkten wie Bahnhöfen und Krankenhäusern im Einsatz.

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