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Kinder im Krieg – kein Kinderspiel


Kinder gehörten von je her zu den besonders von Krieg und Gewalt betroffenen Menschen. Wenn sie auch nicht direkt durch Kampfhandlungen betroffen waren, erlebten sie doch den Abschied, die Abwesenheit und oft auch den Verlust von männlichen Angehörigen mit. Zudem spürten sie die Sorgen und Nöte der Erwachsenen zu Hause aus nächster Nähe. Am Schlimmsten war es, wenn der Vater starb und die Kinder zu Kriegswaisen wurden. Jungen und Mädchen übernahmen oft Hilfsdienste, um Männer zu ersetzen und Frauen zu entlasten. Massenhaft hergestelltes Kriegsspielzeug in allen Varianten sollte gerade bei Jungs Verständnis für den Krieg wecken, ihn nachvollziehbar machen und sie auf ihre zukünftige Rolle des bewaffneten „Vaterlandsverteidigers“ vorbereiten. Aus den an der Heimatfront groß gewordenen Kindern und Jugendlichen, die im Ersten Weltkrieg noch zu jung zum Kämpfen waren, entstand, gefördert durch einen unglücklichen Friedensvertrag und schwierige wirtschaftliche und politische Nachkriegsverhältnisse, eine Generation, die bei nächster Gelegenheit wieder „Gewehr bei Fuß“ stand.

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