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Frauen im Krieg auch abseits der Fronten


Mit Eisenbahnzügen, aus Personenwagen oder Güterwagen zusammengesetzt, fuhren die Soldaten an die Front. Sie wurden in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen von ihren Verwandten und Freunden verabschiedet. Zurück blieben die Nichtkämpfer, hauptsächlich aber Frauen und Kinder. Die Frauen gingen weiter ihrer Berufstätigkeit in und außer Haus nach, erzogen ihre Kinder, dachten an ihre Männer im Krieg und warteten gebannt auf ein Lebenszeichen. Neben der Bewältigung des Alltags übernahmen sie im Laufe der Zeit immer mehr „kriegswichtige“ Aufgaben, zum Beispiel indem sie sich als Rote-Kreuz-Helferinnen betätigten oder mit besonderen Aktionen mehr oder weniger kriegswichtige Materialien sammelten. Damit sollten Waren hergestellt werden, um das Leben der Menschen in der Heimat, vor allem aber das der Frontsoldaten zu erleichtern. Die „Stimmung“ der Frauen konnte im Laufe der Kriegsjahre mit der schlechter werdenden Versorgungslage entscheidenden Einfluss auf die „Stimmung“ in der Gesamtbevölkerung und damit auf den Ausgang des Krieges haben.

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