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Geschichte ganz nah


Überwältigende Resonanz zur Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung von
Güterslohund Châteauroux zum Ersten Weltkrieg

Die Resonanz war überwältigend. Weit über 100 Besucher und Besucherinnen kamen am 8. April zur Eröffnung der Ausstellung „Der große Krieg?“, einem gemeinsamen Projekt der Stadt Gütersloh mit seiner französischen Partnerstadt Châteauroux. Auch von dort war eine kleine Delegation nach Gütersloh gereist, an ihrer Spitze Jean-Yves Hugon, gerade erst wieder zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt und ebenso wie Marc Pasquet quasi ein Mitbegründer unserer Städtepartnerschaft. Für Nahima Korchid, ganz neu in den Rat von Châteauroux gewählt, war es der erste (aber sicher nicht der letzte) Besuch in Gütersloh. Jean-Louis Cirès hat als Stadtarchivar auf französischer Seite einen maßgeblichen Anteil an dieser ambitionierten deutsch-französischen Zusammenarbeit, die auf lokaler Ebene selten sein dürfte. Bürgermeisterin Maria Unger brachte es ebenso wie ihr Kollege Jean-Yves Hugon auf den Punkt: „Mit dieser gemeinsamen Ausstellung haben wir unsere Partnerschaft, die nun seit 37 Jahren besteht, noch einmal auf eine neue Ebene gebracht.“

Ihre lokale Anbindung bringe die Geschichte, die vor 100 Jahren Leid und Schrecken über Länder und Familien brachte, sehr nahe. „Ich wünsche mir, dass auch viele Schüler und Schülerinnen die Ausstellung besuchen, um über die Geschichte Ihrer Stadt und der Partnerstadt den Zugang zur ‚großen Geschichte‘ finden,“ warb die Bürgermeisterin weiterhin für die Präsentation und das umfangreiche Rahmenprogramm, das mit einem brillanten Vortrag des Historikers Dr. Arndt Weinrich - wissenschaftlicher Mitarbeiter am deutschen historischen Institut in Paris und in beiden Ländern gleichermaßen als profunder Analytiker der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen geschätzt – seinen Anfang nahm. Besonders freute sich die Bürgermeisterin, zur Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum auch eine Gruppe aus der russischen Stadt Tagangrog begrüßen zu können. Dabei wies sie auf einen weiteres großes Städtepartnerschafts-Ereignis hin, das zusammen mit „Gütersloh international“ am Wochenende des 21. Juni stattfindet: Zusammen mit allen fünf Partnerstädten werden 25 Jahre Grudziadz in Polen, 20 Jahre Falun in Schweden und fünf Jahre Rshew in Russland gefeiert.

Unger: „Hier schließt sich der Kreis mit dem, wofür die Ausstellung zum Ersten Weltkrieg letztlich auch steht: Wir haben gelernt aus den entsetzlichen Kriegen des 20. Jahrhunderts, wir werden uns nicht mehr feindlich gegenüber stehen. Es ist – auch das wird an den Bildern der Ausstellung deutlich – schlichtweg unvorstellbar.“

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