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Einquartierung und Ausbildung


Die Verluste an Mensch und Material an der Front mussten in jedem Krieg so schnell wie möglich wieder ausgeglichen werden. Seit Mitte der 1890er Jahren gab es im Kaiserreich von Wilhelm II. so genannte Jugendwehren, um männliche Jugendliche auf die Anforderungen an einen Soldaten durch vormilitärische Erziehung und Ausbildung vorzubereiten. Erreichten sie dann das wehrpflichtige Alter, wurden sie zum regulären Militär eingezogen und bekamen ihre eigentliche Rekrutenausbildung. Schon fertig ausgebildete Soldaten wurden auf dem Weg zur Front außer in den schon vorhandenen Kasernen überall dort einquartiert, wo Platz war. Das konnten auch zivile Gebäude sein. Von dort ging es dann weiter zur Front. Auffällig ist, dass auf den erhalten gebliebenen Fotos aus Gütersloh bei den vormilitärischen Übungen der Jugendwehr nicht die Formalausbildung mit Drill und Exerzieren zu sehen ist. Es wurde bei den Fotos Wert auf die Darstellung der kriegsnahen – also praxistauglichen – Ausbildung gelegt.

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