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Ein Soldat aus Gütersloh: Richard Dopheide


Richard Dopheide wurde am 19. Februar 1890 in Gütersloh als viertes Kind der Gastwirt- und Bäckerfamilie Dopheide, ansässig in der Hohenzollernstraße 60, geboren. Seine Vorfahren stammten ursprünglich aus Frankreich, das sie als Calvinisten verlassen mussten. Nach dem Besuch der Volksschule ging Richard Dopheide zum Gymnasium und machte dort das Abitur. Anschließend absolvierte er bei der Seidenweberei Wilhelm Bartels & Co. eine Lehre. Richard Dopheide hatte Humor, eine positive Lebenseinstellung und eine rednerische Begabung. Er interessierte sich für Heimatgeschichte, Brauchtum und besonders für die plattdeutsche Sprache, in der er auch Erzählungen und Gedichte schrieb. Im Ersten Weltkrieg wurde er mit Begeisterung Soldat und schon bald Leutnant und Kompanieführer. Bei seinen Vorgesetzten und Kameraden war er außerordentlich beliebt. Direkt zu Beginn der letzten großen deutschen Offensivserie in Frankreich am 21. März 1918 wurde Richard Dopheide bei Seraincourt/St.-Quentin durch eine feindliche Gewehrkugel getötet. Hier wurde er auch begraben und bekam schließlich auf der Kriegsgräberstätte St.-Quentin seine letzte Ruhestätte.

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