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Das Gütersloher Kriegswahrzeichen


Ein besonderes Zeichen der Verbindung zwischen den Soldaten an der Front und den Zivilisten in der Heimat ist das Gütersloher Kriegswahrzeichen. Dieses wurde im Jahr 1915 auf dem Rathausvorplatz errichtet und am 21. Oktober feierlich enthüllt. Es war eine fast vier Meter hohe Säule in Form eines Artillerie-Geschosses und hatte als Hauptmotiv einen aus Holz geschnitzten Eichenkranz mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern. Unterhalb des Eichenkranzes gab es einen umlaufenden Schriftzug mit den Worten: „Unseren tapferen Helden“. Ein deutscher Adler saß als krönendes Symbol auf dem Geschoss und verteidigte die deutsche Flagge. Der hölzerne Eichenkranz mit Blättern und Bändern sollte zur Nagelung mit Nägeln aus Gold, Silber und Eisen dienen, wofür die namentlich in einem Buch genannten Spender dem Wert der Nägel entsprechend Geld bezahlten. Der Erlös ging an durch den Krieg Geschädigte. Nach einer pompösen feierlichen Eröffnung und ersten Nagelungen ließ das Interesse in der Bevölkerung immer mehr nach, so dass im Jahr 1917 das Kriegswahrzeichen sang- und klanglos abgebrochen wurde. Einige Bruchstücke des Kriegswahrzeichens sind bis heute erhalten geblieben.

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