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Im Westen nichts Neues


„Im Westen nichts Neues“

Filmmatinee in der Reihe „100 Jahre Erster Weltkrieg“

am 27. April um 11 Uhr im Bambi/Löwenherz



Die Romanvorlage von Erich Maria Remarque gilt als Klassiker, der Film aus dem Jahr 1930 ebenso: „Im Westen nichts Neues“ ist im Buch wie auf der Leinwand ein einziger Appell gegen den Krieg. In ihrer Reihe „100 Jahre Erster Weltkrieg“ zeigt ihn die Stadt Gütersloh am Sonntag, 27. April, um 11 Uhr im Rahmen einer Matinee im Programmkino Bambi/Löwenherz an der Bogenstraße. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Obwohl die US-Produktion aus dem Jahr 1930 zu den frühen Tonfilmen gehört, ist die Wirkung dieses Schwarz-Weiß-Filmes auch heute noch ungewöhnlich stark. Das mag daran liegen, dass „Im Westen nichts Neues“ ganze 16 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs gedreht wurde. Das Lexikon des Internationalen Films nennt ihn den „wohl bedeutendsten und ehrlichsten Antikriegsfilm der USA.“ Seine Handlung stellt die Geschichte des jungen Schülers Paul Bäumer in den Mittelpunkt, der ebenso wie seine Klassenkameraden freiwillig und begeistert in den Ersten Weltkrieg zieht – aufgestachelt durch nationale Hurra-Propaganda, die durch seine Lehrer übermittelt wird. Roman und Film zeigen eindringlich die Entwicklung des Jungen auf, seine Erlebnisse von Gewalt und Sterben, das Grauen des Stellungskrieges und die Verzweiflung, die immer mehr mit dem divergiert, was er an der so genannten „Heimatfront“ wahrnimmt.

Der Film wurde ein internationaler Erfolg und mit zwei Oskars ausgezeichnet. Auch in Frankreich und damit in Güterslohs Partnerstadt Châteauroux ist er bekannt. Hier schließt sich der Kreis zum gemeinsamen Ausstellungsprojekt „Der große Krieg?“, das zurzeit im Stadtmuseum zu sehen ist.

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